Du bist, was du isst

Ich gehe seit Wochen schwanger mit diesem Blog-Artikel. Ich rolle das Thema in meinem Kopf hin und her, beobachte mich und meine Reaktion auf das, was ich an Nahrung zu mir nehme und ich beobachte Menschen dabei, was sie im Restaurant essen und was sie im Supermarkt so in ihre Einkaufswagerl kippen. Hmmm…

… ich erkenne an mir manchmal einen wertenden Blick, den ich so gar nicht an mir mag. Schließe aufgrund des Inhaltes eines Einkaufwagerls auf Persönlichkeit und sogar Wahlverhalten dessen, der es vor sich herschiebt und schäme mich ein wenig, weil ich mir überheblich vorkomme. Und doch: wenn ich in den Büchern lese, die das alte ayurvedische Wissen zur Wechselwirkung von Körper, Geist und Seele mit Nahrung beschreiben, dann ist mein (Vor-) Urteil nachvollziehbar und plausibel. 5000 Jahre Erfahrung sind über persönliche Subjektivität doch einigermaßen erhaben.

Hier eine grobe Zusammenfassung – vielleicht erkennt der eine oder die andere jemanden wieder:

Im Ayurveda wird jeder Mensch individuell betrachtet. Wir kommen mit einer Konstitution zur Welt, die durch die äußeren Umstände unseres Lebens einer gewissen Veränderung ausgesetzt ist, uns aber im Kern wohl bis zum Tode erhalten bleibt. Je nach Konstitution kann uns das Verstehen der Grundprinzipien helfen, uns selbst auszubalancieren und gesund zu erhalten. Knackig beschrieben findet man das in meinem Buch detox-typgerecht. Einen kurzen Test mit Mini-Auswertung gibt es hier.

Nebst der körperlichen Konstitution gibt es auch eine psychisch seelische, die irgendwie verwandt ist:

Das Prinzip der Trägheit wird TAMAS genannt. Dumpf, bewegungslos, ideenlos hindert Tamas uns, im Leben aktiv zu werden. Bei mir entsteht das Bild einer Couch-Potato, wenn ich die Beschreibungen lesen. Jemand der sich Chips, Burger, Pizza und Soft Drinks auf dem Sofa reinzieht während stundenlang der Fernseher läuft. Natürlich gab’s vor 5000 Jahren noch keine Couch-Potatos im heutigen Sinne, aber vielleicht haben die indischen Weisen an reichen Maharadschas die Auswirkungen studiert😉

Tamas entsteht durch:

  • Verdorbene Nahrung/ Fast Food,
  • zu viel Fettiges und Süßes
  • Depression
  • Wenig anspruchsvolle Dauerberieselung vor dem Fernseher

Leitsatz: mir ist völlig wurscht, ob’s mir oder dir gut geht.

Das aggressive Prinzip ist RAJAS. Feurig geht der Tatendrang manchmal mit Menschen durch, die zuviel davon haben. Es geht darum den eigenen Vorteil ohne Rücksicht auf Verlust durchzusetzen – manchmal kommt es zur Anwendung von Gewalt.

Rajas entsteht durch:

  • Scharfes Essen, Zwiebel/ Knoblauch (deshalb essen Yogis kaum davon)
  • Zu viel (rotes) Fleisch
  • Alkohol, Essig und anderes Vergorenes
  • Chemikalien
  • Egoismus
  • zu viel Tun/ Wettbewerb

Leitsatz: Hauptsache mir (und vielleicht noch den meinigen) geht’s gut.

SATTWA ist das Prinzip der Reinheit in Denken & Handeln. Ein Zustand der Bedingungslosigkeit, völlig wertfrei. Mein Bild dazu ist das eines Yogi/ einer Yogini mit gütigen Augen. In weiße Kleider gehüllt.

Sattwa wird genährt durch:

  • frisches Obst und Gemüse aus der Region
  • gutes Getreide
  • feine (Roh-) Milch und Produkte
  • Mandeln, Honig
  • reine Gedanken/ Meditation

Leitsatz: Ich achte auf mich und die gesamte Schöpfung.

Die 3 Prinzipien sind aus ayurvedischer Sicht in allem und allen enthalten und es gibt immer wieder Lebensphasen, wo eines besonders hervorsticht. Aus einer tamasischen Depression kommt man nur mit Hilfe von Rajas wieder raus – man muss das sprichwörtliche Feuer unterm A… entzünden. Im Sinne eines spirituellen Entwicklungsweges gilt es Sattwa im Leben zu fördern. Daher gibt es von mir hier und heute ein sattwisches Rezept zur Jahreszeit – möge es munden und dich wandeln, auf dass die Welt zu einer Besseren werde🙂

Quinoa Salat mit Erdbeeren und grünem Spargel
(für eine Person)

1 Tasse Packungsanweisung gekochtes QuinoaIMG_20160530_191102
2-3 Stangen junger, grüner Spargel
5-6 Erdbeeren1 klein Frühlingszwiebel
1 reife Paradeiser

1 EL Honig
1 EL Zitronensaft, frisch gepresst
1 EL Olivenöl
1 EL Schwarzkümmelöl
Salz nach Geschmack

Thymian-Blättchen zum Dekorieren

Obst und Gemüse klein schneiden und mit dem Quinoa vermischen. Zutaten für die Marinade in einem kleinen Schraubglas gut verschütteln, über den Salat gießen, vermengen und 10 Minuten ziehen lassen. Mit Thymian dekorieren und genießen.

 

Der Tag danach

Gestern war Weltfrauentag. Und was wäre eine politisch engagierte, unternehmerisch denkende, gleichberechtigt in Beziehung lebende Bloggerin, wenn sie darüber nicht ein wenig sinieren würde.

[by the way bin ich draufgekommen, dass dies der erste Beitrag im neuen Jahr ist. Mensch, wie die Zeit vergeht….]

Ich war einmal ein junges Mädchen, das als Folge feministischer Erziehung, überzeugt davon war, dass mir alle Türen offenstehen. Dass sich die Frage nach gleichen Chancen, gleichem Gehalt, Gleichberechtigung, gar nicht stellen würde. Weil all das Selbstverständlichkeit im 21. Jahrhundert sein würde.

Und dann bin ich aufgewacht. Nach der Geburt meines Sohnes.

Ganz wie von selbst bin ich, als als Unternehmerin und Mutter die ja immer zu Hause war, in die Rolle gefallen auch hauptverantwortlich für Kind und Heim zu sein. Ja, es war meine Entscheidung mich selbstständig zu machen und ich habe diese Entscheidung bis heute nur selten bereut. Neben den vielen Vorteilen wie Flexibilität, Selbstbestimmung, Zeitersparnis durch kürzere Wege haben mich auch die Nachteile beschäftigt: Fehlende Trennung zwischen privat & beruflich, zwischen Haushalt & Büro. Wechselhaftes Einkommen und dadurch finanzielle Abhängigkeit vom Partner hat sich wie ein Giftpfeil in mein Fleisch gebohrt. Genau das wollte ich nie. Und immer wieder Situationen wo ich als Frau an meine Grenzen gestoßen bin, sei es bei der Teilhabe an politischen Netzwerken oder wenn ich mich für Jobs und Aufträge beworben habe und gleich zu Beginn mit der Frage „Was tun Sie wenn die Kinder krank sind?“ konfrontiert wurde…

Besonders in Erinnerung geblieben ist mir, als ich nach Abschluss meiner Ayurveda-Ausbildung zum 30. Geburtstag eine 3 wöchige Reise nach Indien geschenkt bekam. Ein langjähriger Traum hat sich damit erfüllt. Ich war mit einer Freundin unterwegs, mein Mann hat mit Hilfe der Großfamilie die Kinder die damals 4 und 6 Jahre alt waren, versorgt. Was mir vor und nach der Reise an Reaktionen entgegen gekommen ist, hat mich erschüttert. Von vorwurfsschwangeren „Also ich könnte meine Kinder nicht so lang allein lassen“ anderer Kindergarten-Mütter bis hin zu Lobeshymnen, was für ein Glück ich nicht hätte so einen Mann zu haben, der sich unfassbare 3 (!) Wochen um seine Kinder kümmert!!!! Ja, eh schön. Ich bin ihm heute noch dankbar, dass er die Reise ermöglicht hat. Aber ernsthaft: wer lobt all die AlleinerzieherINNEN über den Klee, dafür dass sie sich tagein-tagaus um ihre Kinder kümmern? Oft unter finanziell sehr schwierigen Bedingungen und ohne soziales Netz. Das ist ja eine Selbstverständlichkeit!

Kurz vor der Indien-Reise habe ich begonnen Bio- und Umweltressourcenmanagement auf der BOKU zu studieren. Im 2. Semester gab es eine Pflichtvorlesung zum Thema Gender Mainstreaming. Die Lektorin hat mir leid getan. Gerade junge Frauen im Auditorium haben sie massiv verbal angegriffen und die Grundlagen gendergerechter Sprache zum völligen Humbug erklärt. Vielleicht hätte ich  mich bevor ich Mutter wurde auch so verhalten. Ich kann es nicht sagen. In den 1990er Jahren war das Thema Gender Mainstreaming noch nicht auf der täglichen Agenda. Heute polarisiert die Debatte über Binnen-I wie kaum eine andere neben der Flüchtlings-Thematik. Ich persönlich bin eine Verfechterin von Gender-gerechter Sprache –  Worte schaffen Bilder im Kopf. Bilder im Kopf schaffen Realität. Und wo in z.B. in Textbeispielen gängiger Mathematikbücher, wie sie noch zu meiner Schulzeit verwendet wurden, von Bürgermeistern, Feuerwehrmännern, Hausfrauen und Friseurinnen die Rede ist, brauchen wir uns nicht über stereotype Rollenbilder wundern. Der ORF hat gestern anläßlich des Weltfrauentages ein interessantes Experiment gewagt, und in alle Texten das generische Feminum verwendet. Also die männliche Form „mitgedacht“. Da tummelten sich  plötzlich Politkerinnen, Soldatinnen, Unternehmerinnen, aber auch Betrügerinnen & Räuberinnen. Was haben Sie für Bilder im Kopf?

Ich bin überzeugt, dass wir Frauen uns vielmehr gegenseitig unterstützen müssen, für unsere Rechte eintreten, selbstbewußt fordern, was uns zusteht. Ich gehe gerne als Beispiel voran und ich sage auch meiner Tochter, dass sie alles schaffen kann und für meinen Sohn ist es selbstverständlich, dass auch er die selben Pflichten im Haushalt hat, wie seine Schwester.

Das ist die Überleitung zu dem Neuen in meinem Blog. Meine Familie kocht gerne gemeinsam, auch wenn wir uns in der kleinen Küche zu viert doch einigermaßen im Wege stehen. Das macht es lustig und bis jetzt hat es noch keine gröberen Unfälle gegeben😉. Gute Zutaten kaufen, gemeinsam Kochen und Gespräche beim Essen führen, ist für mich wesentlich, dass Wandel im Denken, Handeln und damit in der Welt passiert. Ich werde daher all meine Blog-Artikel mit Rezepten unter dem Motto #kochenfürdenwandel spicken. Kochen hat auch eine interessanten Gender-Aspekt: Spitzenköche sind weltweit bis auf wenige Ausnahmen Männer, in den Familien sind immer noch großteils Frauen für das täglich Brot verantwortlich. Daher teile ich heute mit Euch unser Lieblings-Abendessen, dass mein Lebensgefährte zur Zeit mit Begeisterung kocht. Für mich ist es wunderbar, wenn ich nach einem anstrengenden Arbeitstag spät nach Hause komme und mich der Duft nach Gewürzen und Gemüse empfängt. Das leichte Abendessen macht angenehm satt und fördert einen erholsamen Schlaf. Die Zutaten sind variabel – je nach Saison – damit wird die Gemüsepfanne abwechslungsreich und schmeckt immer wieder neu!

Martins Gemüsepfanne

Zutaten:

1 EL Ghee
1 kleine Zwiebel
1 EL Kurkuma
Pfeffer nach Geschmack
1 EL Kräutermischung z.B. Gute Laune von Sonnentor
Gemüse nach Saison z.B. Mangold, Süßkartoffel, Erdäpfel, Karotten, Fenchel, rote Rüben, China-Kohl, Kürbis, Brokkoli
Saft von 1/2 Zitrone
2 EL Agavendicksaft
Kräutersalz nach Geschmack
Majoran-Würzöl zum Verfeinern

Dazu passt Sauerrahm verrührt mit etwas Kräutersalz, feinem Bockshornklee, Pfeffer und frischem Schnittlauch oder jetzt Bärlauch.

So geht’s:

  • Gemüse klein Würfeln oder in Streifen schneiden
  • Ghee in einem Topf erhitzen
  • Kurkuma, Pfeffer, Kräutermischung und kleingeschnittene Zwiebel kurz anrösten
  • Gemüsewürfel auch kurz mitrösten
  • Hitze reduzieren und auf kleiner Flamme unter gelegentlichem Rühren zugedeckt weich dünsten.
  • Nach 10 Minuten mit Zitronensaft und Agavendicksaft aufgießen
  • Salzen und weitere 5 Minuten dünsten
  • Mit Majoran-Würzöl verfeinern und mit Sauerrahm-Sauce servieren
  • Wer großen Hunger hat kann Reis oder Quinoa gekocht als Beilage dazu essen.

Gutes Gelingen und Bon Appetit!

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Weihnachtsgrüße an unsere Geschäftpartner

Sehr geehrter Geschäftspartner!

Wir sind gerade dabei unsere Gemeinwohl-Bilanz zu erstellen – geschenks. www.gemeinwohl-oekonomie.org. Zu diesem Bericht nach öko-sozialen Kriterien werden wir Ihnen demnächst einige Fragen zukommen lassen. Was uns derzeit beschäftigt: wir verwenden Ihr Verpackungsmaterial weiter und versuchen möglichst plastikfrei zu verpacken. Dazu benutzen wir Versandtaschen aus Pergamentpapier und Klebeband aus Papier und unbedenklichem Klebstoff.

Unser Wunsch fürs nächste Jahr: bitte verpacken Sie Lieferungen an uns (und am besten an all Ihre Kunden) ohne Plastik und mit ökologisch verträglichen Materialien. Vielen Dank🙂

Wann fängt Weihnachten an?

Wenn mitten im Winter eine Rose aufblüht,
der Schmetterling leuchtend bunt durch den Garten zieht,
die Nachtigall ein Lied der Hoffnung singt
und zwischen Menschen Freundschaft und Glück erklingt.
Wenn mitten im Streit Versöhnung beginnt,
es selbst zwischen Feinden wieder richtig stimmt,
der Reiche mit dem Hungrigen teilt
und der Lahme zum Regenbogen eilt.
Wenn mitten im Leid die Not gewendet,
das Dunkel des Todes durch Licht beendet,
ein Kind wichtiger als alles ist
und Du ganz Du selber bist,
dann fängt Weihnachten an!

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen eine WunderVOLLE Zeit und einen guten Start ins neue Jahr!

Schnell-Siede-Kurs

Vergangene Woche hatte ich 2 Vormittage das Vergnügen mit MitarbeiterInnen von TELE 2 im Rahmen ihrer Fit & Fun Woche zu kochen. Mein Sohn meinte beim Frühstück lapidar: aber müssen die nicht arbeiten?! Ja und nein – sie dürfen 2 Mal jährlich eine Woche lang an den verschiedensten Angeboten rund um Gesundheit für Körper, Geist und Seele teilnehmen – während der Arbeitszeit und kostenlos! Meine Kurse waren beide Male mit 13 Personen ausgebucht – es hätte noch mehr InteressentInnen gegeben, was mich sehr gefreut hat!

Angeboten habe ich den Schnellsiedekurs. Es geht darum, eine kleine Gruppe von KollegInnen zu motivieren, gemeinsam mit Hilfe eines Reiskochers und eines kochenden Mixers rollierend für schnelle, wohlschmeckende und gesunde Mittagessen zu sorgen. Beim ersten Workshop gab’s Kürbis-Ingwer-Suppe und Gelben Reis mit Roten Linsen garniert mit Anekdoten über die ayurvedische Typenlehre. Den meisten hat’s geschmeckt und alle haben über ein wunderbar warmes Bauchgefühl berichtet. Das wollten wir.

Nachdem mich die Gruppe aufgeklärt hat, dass ALLE bei TELE2 gern Süßes essen, hatte ich die Menüfolge für den 2. Termin etwas verändert. Als Vorspeise zum Anregen der Verdauungssäfte gab’s Nuss-Yogi-Tee-Rohkostschnittchen mit viel Roh-Kakao, Nüssen und Chia-Samen für Energie, gute Nerven und klares Denken. Dazu noch One-Pot-Pasta mit herbstlichem Gemüse und bitteren Endiviensalat mit Spezial-Dressing. Ich find’s toll, wenn Unternehmen Engagement in diese Richtung setzen und bin gespannt, ob sich ein kleines Grüppchen findet, das weiter Koch-Experimente in der wirklich toll ausgestatteten Küche wagt.

Ich war inspiriert und habe die Nuss-Yogi-Tee Schnittchen einige Tage später gleich noch zum Verkosten beim Frauen-Kunsthandwerksmarkt in der Eisenstädter Orangerie angeboten. Und oh Überraschung wie klein die Welt ist: eine Teilnehmerin vom Kochkurs war zufällig da und hat sie gleich wiedererkannt (die Schnittchen und mich).

Hier gibt’s das Rezept für Euch zum Nachmachen. Es ist aus meinem Buch „anders backen zu Weihnachten„, das ich gemeinsam mit Ulli Goschler geschrieben habe. Derzeit wird gerade nachgedruckt, so groß ist die Nachfrage😉 Ich bekommen morgen noch 7 Exemplare aus der 1. Auflage geliefert!

Nuss & Yogi Tee SchnittchenIMG_20151117_213843
Ca. 12 Schnittchen

Zubereitung:10 Minuten
Ruhen: 45 Minuten

Zutaten:

200 g frische, entkernte Medjul-Datteln
4 EL Kokosöl
2 EL Ahornsirup
6 EL Roh-Kakaopulver
Ausgekratztes Mark von 1/2 Bourbon-Vanilleschote
3 EL Yogi-Tee-Mischung (Beutel aufschneiden und so verwenden)
2 EL Chia-Samen
1 Prise Meersalz
100 g grob gehackte Nüsse
Kakaopulver oder gemahlene Nüsse zum Bestreuen

Alle Zutaten, bis auf die Nüsse, in eine Küchenmaschine oder einen Mixer geben und zu einer glatten Masse mixen. Wenn nötig, immer wieder mit einem Löffel nach unten streichen, bis alles gut zerkleinert ist.

Dann die Nüsse dazugeben und von Hand unterkneten. Den Teig auf ein mit Frischhaltefolie belegtes Tablett geben und auf eine Höhe von ca. 1 bis 1,5 cm glatt pressen. Reiben Sie ein wenig Kokosöl auf Ihre Hände, um das Ankleben des Teiges zu verhindern. Die Masse für ca. 45 Minuten im Kühlschrank ziehen und fest werden lassen.

Danach in Schnittchen schneiden und mit Kakaopulver oder gemahlenen Nüssen bestreuen.

Tipp: Sollten Sie keine frischen Medjul-Datteln bekommen, können Sie getrocknete Datteln 10 Minuten in ca. 80 ml heißem Wasser einweichen und dann wie im Rezept beschrieben verarbeiten.

  • vegan
  • laktosefrei
  • glutenfrei
  • hefefrei

Gutes Gelingen!

JOIN FOR SUCCESS! Women only.

businessmamas

Ich bin Business-Mama und ich schätze dieses Netzwerk für Unternehmerinnen die Mütter sind sehr. Die vielen spannenden Kontakte, Gespräche und Kooperationen, die sich in den letzten Jahren ergeben haben, sind in Gold nicht aufzuwiegen. Für bestehende Business-Mamas und jene die’s noch werden wollen (mehr unter http://www.business-mamas.at) hier nun mein Angebot für noch mehr beruflichen Erfolg. Wir können uns gegenseitig emporheben:

  • Du bist Unternehmerin.
  • Du bist bereit, Mit-Unternehmerinnen dein KnowHow, deine Ideen, deine Kontakte zu schenken, um ihnen zu mehr Erfolg zu verhelfen.
  • Du hast ein Ziel und willst es erreichen.

Kannst du all diese Thesen mit einem klaren JA bestätigen? Dann ergreife die Chance und komm zum Erfolgsteam-Treffen!

Das Erfolgsteam ist eine Gruppe von 5 bis 8 Unternehmerinnen, die sich regelmäßig treffen. Die Frauen verbindet, dass sie alle ein persönliches oder berufliches Ziel erreichen wollen. Die Gruppe hilft Dir weiter, unterstützt dich, motiviert Dich und sorgt dafür, dass Du dranbleibst.

Ort: 7000 Eisenstadt, Franz Elek Eiweckgasse 14
Zeit: 6 zweistündige Treffen im Abstand von 2-3 Wochen

Die Termine werden gemeinsam in der Gruppe gefunden, Teilnahme ist verbindlich. Das Doodle für den Kick-Off Workshop findest Du hier: http://doodle.com/poll/qfgp7rta3bi7pyk7

Moderation

Anja Haider-Wallner, Unternehmensberaterin & systemische Trainerin, Webmarketing-Expertin, Internet-Laden-Betreiberin, Buchautorin & Ayurveda-Praktikerin.

„Ich bin immer wieder begeistert, mit welcher Dynamik Frauen sich gegenseitig weiterempfehlen. Das wollen wir im Erfolgsteam gezielt herbeiführen. Dann wächst auch die Fähigkeit, sich selbst zu vermarkten. Davon bin ich überzeugt.“

 Dein Beitrag: je 10 Euro für Raum, Getränke und Vorbereitung.

Bist du dabei? Dann trag deinen Wunschtermin ins Doodle ein und melde dich unter anja@smileveda.at verbindlich an!

Why do you waste your time?

Vorneweg: ich gehöre nicht zu jenen, die sich während der letzten Wochen unermüdlich eingesetzt haben um Menschen zu helfen, die auf der Flucht vor Krieg, Gewalt, Verfolgung, Hunger sind. Ich habe einige Male Kleidung, Nahrungs- und Hygieneprodukte gespendet, eine syrische Familie mit meiner Tochter besucht und 2 Flüchtlinge zum Arzt begleitet. Tropfen auf dem heißen Stein und kaum der Rede wert, darüber einen Blog zu schreiben. Und dennoch tue ich ist, weil ich jedes Mal wieder so berührt bin. Von der herzlichen, überwältigenden Dankbarkeit. Von den Geschichten. Von den Hoffnungen auf ein gutes Leben.

Why do you waste your time for us?

Bei beiden Arztbesuchen wurde ich das gefragt, und im Radiointerview für den ORF Burgenland, als Flüchtlinge am Domplatz hervorragendes, selbstgekochtes Essen verteilt hatten. Nachwievor tue ich mich schwer mit der Antwort. 1. ich habe nicht das Gefühl meine Zeit zu verschwenden. Die Wartezeit in den Arztpraxen vergeht wie im Fluge, wenn Geschichten von Heimat, Familie, Beruf, Flucht ausgetauscht werden. Manchmal schalten sich andere Wartende interessiert ein. Diese Begegnungen sind für mich ein großer Gewinn, ich komme mir vor wie eine Reisende und bin doch zu Hause. 2. Es ist eine Selbstverständlichkeit für mich, zu helfen. Mir bewußt zu machen, wie gut es mir geht, wie viel ich zu geben habe. Und da ist auch das Bewußtsein, dass ich meine Kinder sofort einpacken und in Sicherheit bringen würde, gäbe es hier Krieg. Dann wäre ich auch unendlich dankbar und froh, in einem sicheren Land freundlichen Menschen zu begegen, die mich unterstützen. 3. Ja, ich schöpfe auch Kraft aus der Dankbarkeit der Menschen die ich begleite. Es ist erfüllend, einen sinnvollen Beitrag zu leisten. Und sei er noch so klein.

Ich bin überzeugt, dass diese persönlichen Begegnungen, dieses sich Annähern, Vorurteile und Ängste unmittelbar auflöst. Mit meiner Tochter war ich zu Besuch bei einer syrischen Flüchtlingsfamilie. Ja, es war anstrengend. Sprachliche Barrieren machen Verständigung schwierig und wir sind die grenzenlose Gastfreundschaft nicht gewohnt. Ohne Hunger und vor einer Einladung zum Abendessen mußten wir uns mit Händen und Füßen wehren, aus Höflichkeit nicht so viel zu essen um gleich zu platzen. Aber es war so eine Freude, der Kleinsten zuzusehen, wie begeistert sie vom riesigen Teddybären war, den meine Tochter ihr schenkte. Die offenen, neugierigen Augen der größeren Mädchen und fast schon gieriges Nachsprechen der deutschen Begriffe für all die Köstlichkeiten unter denen sich der Wohnzimmertisch bog, der liebevolle Umgang der Familienmitglieder miteinander – das berührte uns. Danach sagte meine Tochter zu mir, sie frage sich, wie die Mädchen so fröhlich sein können, wo sie doch so schlimme Dinge erlebt hätten.

In den letzten Tagen habe ich das Gefühl, die Stimmung in Österreich dreht sich. Ja es ist eine große Herausforderung die auf uns zukommt, wenn immer mehr Flüchtlinge kommen. Und eine Chance. Die Zeit, gut durchdachte Konzepte für die Integration in der Zukunft zu erstellen und umzusetzen wird kommen, jetzt zählt unmittelbare Hilfe. Ein Schritt nach dem anderen um menschliche Unterbringung und Versorgung zu gewährleisten. Jede/r kann etwas tun!

Großartig finde ich das Engagement der Pannonischen Tafel. Wer unterstützen will, schaut einfach vorbei oder leistet eine Spendenbeitrag:

Informationen und Kontakt für ehrenamtliche Mitarbeit:
info@pannonischetafel.com
Tel: 0699 110 057 11

Spendenkonto:
IBAN: AT651400038110033629
BIC: BAWAATWW

Öffnungszeiten der Standorte:
Eisenstadt: Mo bis Fr 10 – 16 Uhr, Sa 10 – 15 Uhr
Hornstein: Mi 9 – 11 Uhr, Sa 10 – 12 Uhr
Oberpullendorf: Mo bis Fr 11 – 13 Uhr

Dankeschön!

Ein denkwürdiger Abend

Ich teile heute mich Euch die Presseaussendung, die ich gerade auf den Weg geschickt habe, in der Hoffnung das die Medien darüber berichten. Über einen denkwürdigen Abend zum guten Zwecke bei dem das Gemeinschaftsgefühl unter den Eltern der Sonnenland-Kinder so richtig schön spürbar war. Danke!

Hader spielte Hader

Am Donnerstag, den 25.6. bebte das Eisenstädter Kulturzentrum vor Lachen. 630 Gäste waren dabei, als Josef Hader in Bestform einen Benefiz-Kabarettabend für die Sonnenland Schule gab.

Bereits zum 5. Mal erklärte sich Josef Hader bereit, sich einen Abend lang zugunsten der Sonnenland Schule auf die Bühne zu stellen und das Eisenstädter Publikum zum Lachen, aber auch zum Nachdenken zu bringen. Viele Fans waren unter den Gästen und alle waren sich einig: An diesem Abend war Josef Hader in Bestform! Selbst wer sein Programm „Hader spielt Hader“ bereits kannte, durfte sich über aktuelle Seitenhiebe freuen und Altbekanntes neu interpretiert entdecken.

11297056_872264402854150_362245106_oNach der Pause mussten sich die Gäste kurz gedulden – sie waren immerhin nicht nur zum Spaß da, sondern trugen mit ihren Eintrittsgeldern zu einem guten Zweck bei. Die Sonnenland Schule ist eine Privatschule auf Grundlage der Waldorfpädagogik mit Öffentlichkeitsrecht in Eisenstadt. 65 SchülerInnen besuchen die 1-8. Klasse.

Sprecherin Anja Haider-Wallner erläutert, warum sich Eltern für die Waldorfpädagogik begeistern: „Wir wünschen uns für unsere Kinder eine Schule, wo sie sich in ihrem Tempo und ihren Talenten entsprechend entwickeln. Die Schwerpunkte Kunst, Natur, Handwerk und ein respektvoller Umgang miteinander sind die besten Voraussetzungen dafür, dass die Kinder in der heutigen Welt gut leben können. Eigenverantwortlich und mit Freude am Lernen.“ Da die Sonnenland Schule für alle Kinder offen sein will, auch wenn die Eltern nicht das volle Schulgeld bezahlen können, ist der Elternverein auf Spenden, Sponsoring und Benefizveranstaltungen angewiesen. Anmeldungen für Herbst werden noch angenommen, in fast allen Klassen sind Plätze frei.

Josef Hader auf die Frage, warum er sich erneut zu einem Benefiz bereit erklärte: „Weil es eine Schande ist, dass Schulen wie die Sonnenland Schule im Burgenland kaum Unterstützung von öffentlicher Seite bekommen. Dabei wäre das so einfach: Das Schulgebäude gehört dem Land, eine symbolische Miete von einem Euro würde die finanzielle Situation der Schule und damit der beteiligten Familien massiv entlasten.“

Foto Hochformat zur Ansicht   zum Download (10 MB) v.r. hinten Anja Haider-Wallner, Josef Hader, Silvia Jany; vorne Elena und Celina

Foto Querformat zur Ansicht   zum Download (10 MB) v.r. hinten Anja Haider-Wallner, Josef Hader, Silvia Jany; vorne Elena, Celina & Jonathan

Kontakt: Anja Haider-Wallner, Sprecherin & Silvia Jany, Obfrau
email: presse@sonnenlandschule.at

7000 Eisenstadt, Ing. H. Sylvesterstr. 7Tel: 0688/ 828 77 26 www.sonnenlandschule.at © Sonnenland Schule 2015